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Kommentar von
Tim Kurtz:
Nachden Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel. So lautete die Divise
zum Auswärtsspiel in Berrendorf. Aufstellungstechnisch
rückten drei neue Leute in Startformation. Der wiedergenese
Kapitän Leif Kothe spielte Manndecker neben Thomas Thissen. Dafür rückte Thomas Kremer ins für ihn ungewohnte linke Mittelfeld. Der erkrankte Waldemar Wojciech wurde durch Patrick Reuter vertreten und in vorderster Front mußte Andi Kothe zunächst arbeitsbedingt passen und Dennis Kunz kam ins Team. Die Bank der Götter war mal wieder mit Thomas Schütz, Daniel Geuer, Alex Rohde, Dennis Juhrig, Philip Lipp und Andi Kothe bestens besetzt. Taktisch wollten die Götter zunächst abwartend und eher defensiv orientiert agieren.
Die taktische
Vorgabe wurde zu Beginn der Partie zu wörtlich genommen und
bereits nach 5 min. hatten die Gastgeber bereits 3 Ecken und diverse
Freistöße in den Götter 16er geschlagen. Zum Glück
ohne Konsequenzen für das von Michael Conradi gehütete Göttertor. Mit der ersten Befreiungsaktion der Götter kam sofort der nächste Rückschlag. Thomas Falkenberg
hatte sich in einem zunächst harmlos aussehenden Zweikampf das
Nasenbein gebrochen. So mußten die Götter nach gut 10 min.
das erste Mal wechseln. Alex Rohde rückte auf die Position von Thomas Falkenberg.
Die Götter konnten sich in der Folgezeit 1-2 Mal halbwegs befreien
ohne dabei aber richtige Torgefahr auszustrahlen. Die Berrendorfer
konnten ihre Feldüberlegenheit ihrerseits aber auch nicht in klare
Torchancen ummünzen. Lediglich ein gefährlicher Schuß
aus halbrechter Position kam auf das Göttertor. So retteten sich
die Götter mehr oder minder mit dem 0:0 in die Pause.
Trainer Stefan Secker lobte
die körperliche Präsenz der Götter auf dem Platz. Man
hatte gewußt, dass der Gastgeber versuchen würde, die Partie
früh zu entscheiden und das nach der Pause irgendwann die "Puste"
ausgehen würde.
Man
hatte das Gefühl, dass die Götter stärker aus der Pause
herausgekommen waren, aber trotzdem konnte Berrendorf mit einer
Doppelchance nach gut 60 min. aufwarten. Zunächst scheiterte der
Berrendorfer Mittelstürmer aus kurzer Distanz und den
anschließenden Eckball konnte der aufgerückte Libero, nach
kurzzeitiger Verwirrung im Götterstrafraum, nicht im Tor von Michael Conradi
unterbringen. Insgesamt war die Götterdefensive aber gut geordnet
und ließ in der Folgezeit kaum eine Torchance mehr zu. In der 65.
min. erhöhte Trainer Stefan Secker dann den Druck und brachte Andi Kothe für Patrick Reuter
ins Spiel. Dadurch agierten die Götter etwas offensiver spielten
sich einige gute Chancen heraus. Dann brach die letzte Viertelstunde
des Spiels an und der Gastegeber musste ihren Libero verletzungsbedingt
auswechseln. Die Götter brachten dann noch Sturmtank Thomas Schütz in die Partie und Tim Kurtz
verließ das Feld. Was dann in den gut 10 min. bis zum
Schlußpfiff passierte war sehr bemerkenswert. Die Götter
drückten die Gastegeber komplett in die eigene Hälfte und
erspielten sich eine Chance nach der anderen. Thomas Schütz
erzielte zunächst einen ungültigen Treffen, der aufgrund des
zu starken Körpereinsatzes abgepfiffen wurde. Danach konnte
wiederum Thomas Schütz
sich nach einem langen Ball gekonnt durchsetzen und scheiterte nur
knapp am Außenpfosten. Auch die nächste Situation sah Thomas Schütz
quasi alleine vor dem Berrendorfer Keeper, aber auch diesmal felhte das
letzte Quentschen Glück und selbst den Nachschuß konnte Dennis Kunz nicht nutzen. So pfiiff der Schiedsrichter pünktlich beim Stand von 0:0 ab.
Fazit: 70 Minuten defensiv sehr diszipliniert gestanden, aber es dann nicht verstanden das entscheidene Tor zu erzielen.
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Tabelle
Tim Kurtz 03/2009
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