Mannschaftsaufstellung
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Von Stefan
Secker :
An diesem sonnigen Tag auf der Glessner Anhöhe und dem staubigen
Aschenplatz waren nach der guten Leistung der Vorwoche im Heimspiel
gegen Geyen vom Trainer 3 Punkte
gefordert, insbesondere da es aus dem Hinspiel
noch einiges gutzumachen gab.
Auf dem Platz gestaltet sich die Umsetzung der Vorgabe jedoch als
schwierig. Wir passten uns dem Positionenchaos der Heimelf lückenlos
an, und kamen zunächst gegen die engagierter kämpfenden
Glessener zu keinem klaren Spiel. Im Gegenteil,
es entwickelte sich - mit Verlaub - ein Gebolze, dem nicht viel
abzugewinnen war. Ob es an der ersten Frühlingsmittagsonne
lag, oder daran, dass sich große Teile der Götterelf
recht deutlich während des Spiels auf Fehler hinwiesen (um
es milde auszudrücken).
Mit zunehmender Dauer des Spiels erarbeiteten wir spielerisch zwar
Feldvorteile, jedoch waren die ungestümenn Konter der Heimelf
oft gefährlich vorgetragen, aber meist schwach abgeschlossen.
Es bedurfte schon der tatkräftigen Mithilfe unseres Liberos
Andre Fuhrmann, der seinem Ruf als Unglückstorschützenkönig
nachkam, und eine Ecke unfreiwillig per Kopf ins eigene Tor verwandelte.
Seine Wut entlud unser Kapitän dann per kraftvollem Vollspannstoß
am Torpfosten, mußte allerdings sofort erkennen, dass so ein
Hohlmantelaluminiumrohr doch deutlich druckstabiler ist, als so
ein menschlicher Fuß, und wurde daraufhin verletzt ausgewechselt.
Die Auswechselungen ordneten das Spiel nicht gerade, und wir waren
froh das 1:0 in die Halbzeit zu bringen. Nach einer Standpauke zum
Thema Zusammenhalt und Kritikfähigkeit kam die Oberaussemer
Elf dann deutlich geordneter aus der Kabine und erwischte den besseren
Start. Nun wurde schon eher in die Richtung gespielt, die vom Trainer
gefordert worden war - in Richtung Glessener Tor. Leider waren die
Bemühungen zunächst nicht geordnet genung um Chancen zu
generieren, was sich aber nach einer schönen Einzelleistung
von Andi Mai, die in einem 18m Schuss zum 1:1 Ausgleich
(55.min) endete, änderte. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Glessener
Tor belagert. Doch hatten die Glessener bereits im Hinspiel Johannes
Paul sprichwörtlich in der Tasche, so mußte
an diesem Tag Benedikt der XVI. (Codename Papa-Ratzi)
mit ihnen verbündet gewesen sein, denn die hochkarätigen
Chancen wurden unsererseits allesamt vergeben. 2x Pfostentreffer
von Iain Metzer, 1x Pfostentreffer Daniel
Geuer, sowie 2 mal Andi Mai mehr oder
weniger freistehend vor dem Tor. Es sollte uns kein Treffer mehr
gelingen.
Die Heimelf fuhr zwar auch in der 2.Halbzeit den ein oder anderen
Konter, kam aber dabei nie zu einem klaren Torschuß. Die neu
formierte Abwehr um Thomas Günther, Alexander
Rohde und Ismail Sagir hielt auch mehrmals
in Unterzahl dicht.
Außerdem muß an dieser Stelle auch einmal ein Lob
für den Schiedsrichter ausgesprochen werden, der die
Partie souverän und beinahe fehlerfrei leitete.
FAZIT: Ein Punkt ist nach so einem Spiel einfach zu wenig.
Stefan Secker 04/2005
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