Mannschaftsaufstellung
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Der Webmaster sah es so:
Der Spieltag stand unter keinem guten Stern. Da bereits Tim Kurtz und Achim Seifert sich zum Oktoberfest verabschiedet und Thomas Falkenberg den Besuch den Heimspiels des 1.FC Köln eingeplant hatte, gingen die Oberaussemer ersatzgeschwächt in die Partie. Zudem standen mehrere Spieler auf dem Spielfeld, die angeschlagen oder wegen unterschiedlicher Gründe deutlichen Trainingsrückstand hatten. Wirklich keine guten Vorzeichen.
Zum Glück stieß an diesem Tag Sebastian Wagner, die Vertretung der Nr.1 im Tor der ersten Mannschaft zu uns, um uns den nötigen Rückhalt und die Ruhe in der Abwehr zu geben, die wie dringend brauchten.
Überraschend ausgeglichen begann trotzdem die Partie, die in den ersten Minuten bestimmt war durch einen forschen Ansturm der Gäste, aus dem jedoch keine Chance resultierte. Lediglich eine Unachtsamkeit führte zu einer brenzligen Situation im Strafraum, die unser Libero Andre Fuhrmann nur durch ein Foul unterbinden konnte. Den resultierenden Elfmeter verwandelten die Nr. 10 der Gäste dann unhaltbar zum 0:1 (10 min).
Ohne den Kopf in den Sand zu stecken forcierten die Götter anschließend ihre Bemühungen und bekamen das Spiel auch zusehends in den Griff. Es ergaben sich einige Großchancen, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. So vergaben z.B. unser Topscorer Iain Metzer und Leif Kothe freistehend vor dem Torwart, Mario Schnabel scheiterte mit einem Kopfball nach einer Ecke und Stefan Secker konnte einen Freistoß aus 18 m nur knapp neben das Tor schießen.
Nach der Halbzeit gingen die Heimmannschaft zurück auf's Feld um das Spiel noch zu drehen, obwohl die Elf durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Andre Fuhrmann (20. min) und Thomas Thissen (45 min.) noch weiter durcheinander gewirbelt wurde. Leider machte sich dies auch deutlich im Spielfluss und in der Abwehrsicherheit bemerkbar, die beide zu Beginn der 2. Halbzeit verloren gingen. Es ergab sich ein äußerst schwaches Spiel beider Seiten, geprägt von englischen Stil: Hoch und Weit. Die Götter verloren die Feldüberlegenheit, und es kam durch die aufgerückten Spieler zu einigen Konterchancen für die Kerpener, die diese auch zwei Mal nutzen konnten. Beide male sah die Abwehr, d.h. was von ihr noch übrig war, bei dem Versuch auf Abseits zu spielen schlecht aus. Unser Sturm und die aufgerückten Mittelfeldspieler vergaben hingegen weiterhin beste Chancen. Stefan Secker vergab etwa eine viertel Stunde vor Schluß einen Volleyschuss freistehend aus 5m. In der 89. Minute gelang nach einem Freistoß von Jens Füser noch der Anschlusstreffer 1:3, der an Freund und Feind vorbei (oder kaum berührt) ins Tor segelte.
FAZIT: Das Spiel muss man nicht verlieren, trotz schwacher Leistung in der 2.Halbzeit. Doch die Chancenausbeutung war schwach, und die Abwehr, mit Ausnahme von Sebastian Wagner, der ein fehlerlose Partie spielte, deutlich zu wackelig an diesem Tag.
Stefan Secker 09/2004
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