| Kommentar
von Tim Kurtz:
Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck reisten die Götter
zum Derby nach Niederaussem. Der Gastgeber stand in der Tabelle
zwei Punkte hinter uns und diesen Vorsprung wollten wir weiter ausbauen.
Zudem standen Niederaussem 5 Siege und 6 Niederlagen zu buche, also
eine Hopp oder Top Truppe. Trainer Stefan Secker
vertraute der Elf der Vorwoche, getreu dem Motto "Never change
a winning team!".
Im Gegensatz zu den Vorwochen starteten die Götter
katastrophal ins Spiel. Es wurden keine Zweikämpfe angenommen
und die Zuordnung der Gegenspieler schien überhaupt nicht zu
stimmen. Das lag teils am heftigen Gegenwind, aber auch an der starken
Heimelf, die in den ersten 20 min. mächtig Druck entwickelte.
Besonders stark war der gegnerische 10er, sodass Stefan
Zimmermann und Iain Metzer die Positionen
tauschten. Zum Glück konnten die Niederaussemer ihre Feldüberlegenheit
nicht in Tore ummünzen. Lediglich zwei Lattentreffer, die mehr
oder minder zufällig enstanden, sorgten für Gefahr. Nach
30 min. kamen die Götter besser ins Spiel, ohne jedoch spielererisch
zu überzeugen. Ein klares Foul im 16ner an Iain Metzer
wurde nicht geahndet. Weiterhin wurde ein umstrittenes Tor von Daniel
Geuer, der sich im 16ner gegen den Torwart durchsetzte,
als Foul gewertet und aberkannt.
Beim Pausentee motivierte der Trainer nochmals die
Mannschaft. Rückenwind und die nachlassende Kondition schon
gegen Ende der ersten Halbzeit der Niederaussemer sollten uns einen
Vorteil im zweiten Abschnitt verschaffen.
Das Spiel verflachte zu Beginn der zweiten Halbzeit.
Die Götter konnten sich aufgrund des Rückenwindes besser
befreien, Kombinationen im Mittelfeld blieben aber weiter Mangelware.
Aber manchmal gibt es Spiele, die kann man nicht verlieren und Tore,
die man nicht alle Tage sieht. So geschehen in der 60 min. Andi
Mai wurde wie so oft steil über links geschickt und
schoß den Ball auf dem linken Fuss liegend mit rechts, als
Bogenlampe aus 30m, rechts oben in den Winkel. 1:0 für die
Götter. Unglaublich! In der 65 min. wurde Manni Königs
für Stefan Zimmermann und in der 75 min. Christian
Kock für Tim Kurtz eingewechselt.
Die Führung sollte so über die Zeit geschaukelt werden.
Die Gastgeber versuchten nochmals alles, aber waren in der zweiten
Halbzeit einfach konditionell platt und konnten nicht mehr ausgleichen.
In den Schlussminuten wurden noch gute Kontermöglichkeiten
durch Christian Kock (per Kopfball) und
Andi Kothe vergeben.
Fazit: Nunmehr seit 7 Spielen ungeschlagen
geht der Weg für die Götter auf die vorderen Tabellenplätze
weiter!
» Tabelle
Tim Kurtz 11/2006
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